Förderung der Jahresnetzkarte bleibt

Da der VOR den Tarifzonenplan im Juli 2016 umstellte, mussten auch die Anträge zur Förderung der Jahresnetzkarte in Höhe von € 50,- mit Ein- oder/und Ausstiegstelle in Perchtoldsdorf angepasst werden. Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am 28.9.2016 unter TOP 13 einmütig dafür ausgesprochen, dass die Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel auch weiterhin gefördert werden soll.

Das Antragsformular auf Zuschuss für PerchtoldsdorferInnen ist hier erhältlich: Link

Und das auf Zuschuss für EinpendlerInnen hier: Link

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Regionale Leitplanung Bezirk Mödling

Unter dem Motto „Aufbruch der Region“ fand am 5. Juli die Abschlussveranstaltung zur Regionalen Leitplanung Bezirk Mödling in der Stadtgalerie Mödling statt.

Zahlreiche Vertreter des Landes und der Gemeinden, an der Spitze der zuständige Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, fanden anerkennende Worte zu der gemeinsamen Strategie, die in einem 2 jährigen Prozess erarbeitet wurde.

Durch die direkte Nähe zu Wien und die gute Erschließung handelt es sich beim Bezirk Mödling um einen Raum, der sich in den letzten Jahrzehnten sehr dynamisch entwickelt hat. So hat der Bezirk einen Bevölkerungszuwachs von ca. 68.000 Personen im Jahr 1961 auf knapp 117.000 Personen im Jahr 2015 erfahren – eine Bevölkerungszunahme von über 70%. Diese Entwicklung wird sich, eingebettet in die dynamische Entwicklung der Stadtregion Wien, in den nächsten Jahren fortsetzen.

Dabei ist der Bezirk als einer der wirtschaftsstärksten Regionen in Österreich vielfach schon jetzt mit den Folgen und Grenzen des Wachstums konfrontiert: So gibt es vor allem im regionalen Straßennetz nur mehr geringe freie Reserven, einige Kreuzungen sind zu den Spitzenzeiten bereits jetzt überbelastet.

Überlastungsprobleme treten infolge der starken Bodenversiegelung auch vermehrt im (Siedlungs-) Wasserbau auf. Wohnbauprojekte führen auf Grund des befürchteten zusätzlichen Verkehrs vielfach zu Anrainerprotesten – gleichzeitig gilt es aber, vor allem für orts- bzw. regionsansässige Jugendliche und Jungfamilien, leistbaren Wohnraum zu schaffen.

Dementsprechend bekennen sich Land und Gemeinden zu einem kontrolliertem Wachstum an den geeigneten Standorten, zum Schutz des Naturraums, zur Förderung der Lebensqualität und zu einer neuen Mobilitäts- und Kooperationskultur.

Der regionale Leitplan weist 7 Zielgebiete für eine interkommunale Entwicklung aus, wobei vor allem die Bahnhöfe bzw. die Erschließung mit dem öffentlichen Verkehr eine wichtige Rolle spielen Innen- vor Außenentwicklung, die Entwicklung der Ortszentren hat hohe Priorität. Die Um- und Nachnutzung vorhandener Bausubstanz steht zB. im Mittelpunkt eines Folgeprojekts, das gemeinsam mit Wien im Rahmen eines EU Projekts im Marktviertel Vösendorf umgesetzt werden soll. (URBACT III sub>urban, reinventing the fringe ).

Zum Thema neue Mobilitätskultur wurden im Rahmen von Radland Niederösterreich bzw. der Energie- und Umweltagentur die Projekte Radlgrundnetz Mödling und E-carregio initiiert. Verkehrserzeugende Projekte sollen in Zukunft noch besser abgestimmt werden.

Das Thema Naherholung, koordinierte Entwicklung des Freizeitwegenetzes wird aktuell vom Biosphärenpark Management im Kaltenleutgebner Tal (ausgehend von den ehemaligen Steinbrüchen) bearbeitet.

Die Kooperation der Gemeinden untereinander und mit dem Land Niederösterreich soll weiter intensiviert werden. Als erfolgreiches Beispiel kann hier die seit mehr als 10 Jahren bestehende ARGE Krottenbach angeführt werden, wo in Kooperation Fachabteilungen Land NÖ, BH Mödling, Schwechat Wasserverband / 8 Gemeinden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt und Standards entwickelt wurden, die Vorbild für den gesamten Bezirk sind.

Im Sommer 2014 wurde das Planungsbüro stadtland mit der Erstellung der Regionalen Leitplanung Bezirk Mödling beauftragt. Die Gemeinden wurden im Projekt durch den GVA Mödling (Gemeindeverband für Abgabeneinhebung und Umweltschutz im Bezirk Mödling, Obmann LAbg. Bgm. Martin Schuster) vertreten. Die Gesamtkoordination des Prozesses lag beim Stadt Umland Management Wien – Niederösterreich.

Zukünftig sollen politische Beschlüsse der Bezirksgemeinden zu regionalen Themen im Rahmen der Bürgermeisterkonferenz der BH Mödling gefasst werden. Der GVA Mödling soll als regionale Trägerorganisation weiter entwickelt werden. Ziel ist es, bestehende Strukturen optimal für die weitere Arbeit zu nutzen.

Weitere Informationen unter http://www.stadt-umland.at/index.php?id=133

SUM-Presseaussendung vom 6.7.2016, Autor: DI. Andreas Hacker

TÜV Austria: Masterlehrgang präsentierte Safety-Analysen der interdisziplinären Projekte „Tram on Demand“ und „Virtual Vehicle“

mehr dazu hier: https://tramondemand.wordpress.com/2016/02/29/tuev-austria-masterlehrgang-praesentierte-safety-analysen-der-interdisziplinaeren-projekte-tram-on-demand-und-virtual-vehicle/

Gauguschgasse: Maßnahmen zeigen Wirkung

Es liegen aktuelle Zahlen zu den jüngst gesetzten Maßnahmen (Anrampungen und Verengungen) in der Gauguschgasse vor. Im Vergleich zu ortsgleichen Messungen aus dem Oktober 2014 fahren nun an Werktagen etwa 200 bis 300 Fahrzeuge pro Richtung weniger durch, das entspricht 10 bis 15% des täglichen Verkehrsaufkommens. Das durchschnittliche Geschwindigkeitsniveau hat sich dabei in beiden Richtungen von 50 km/h auf etwa 40 km/h gesenkt.

Hier können die zugehörigen Erhebungsprotokolle eingesehen werden:

So weit, so erwünscht. Wie vorherzusehen war, gibt es natürlich auch einige weniger erwünschten Nebenwirkungen. Besonders die einstweilen provisorisch aufgestellten Betonringe sorgen für reichlich Unmut und der Lkw-Verkehr hat sich zwar in der illegalen Richtung zur Mühlgasse hin deutlich reduziert, aber auch in der Gegenrichtung und dürfte nun zum Teil illegalerweise über die obere Mühlgasse ausweichen.

Es geht nicht nur um die Gauguschgasse

Durch die Gauguschgasse hatte sich immer mehr ein weitgehend ampelfreier Schleichweg insbesondere zwischen dem westlichen 23. Wiener Gemeindebezirk und dem Autobahnanschluss Brunn am Gebirge etabliert. In der Morgenspitze kamen beispielsweise etwa 50% des in die Gauguschgasse einfahrenden Verkehrs die Wienergasse von Liesing herauf, weitere 40% von der Ketzergasse her durch die Franz-Siegel-Gasse und nur 10%  von der Plättenstraße her. Von diesem großräumigen Ausweichverkehr war natürlich nicht nur die Gauguschgasse sondern insbesondere auch das nördlich davon gelegene Siedlungsgebiet, also der Sooßenhügel mit zahlreichen ungeregelten Kreuzungen, und die untere Mühlgasse belastet.

Zur grundlegenden Problematik sei auch auf diesen Beitrag verwiesen.

 

FH Campus Wien liefert Sicherheitskonzept für „Tram on Demand“

mehr Informationen hier: Link

Zur Neugestaltung des Ortskerns

läuft auf Facebook gerade eine Stimmungsbilderhebung:
https://www.facebook.com/groups/47445302965/permalink/10152711159572966/?qa_ref=qd

Tram on Demand: Die erste Förderentscheidung ist da.

Alle Infos hier: Link