Zur Orientierung am Blog

Seitdem dieser Blog Ende August 2010 ans Netz ging ist er kontinuierlich gewachsen, erfreut sich stetig steigender Zugriffszahlen und ich bin ständig bemüht ihn übersichtlich zu halten. Deswegen hier ein kurze Beschreibung, wo was zu finden ist und wo sich was tut.

In der linken Spalte finden sich neben verschiedenen Serviceangeboten auch eine stetig wachsende Link-Liste, zu Seiten, die für unser Thema Relevanz haben.

In der Mittelspalte sind die Artikel in chronologischer Ordnung, der aktuellste jeweils oben.

In der rechten Spalte sind die aktuellen Termine und weitere nützliche Hinweise.

Mit Hilfe der Navigation am oberen Bildrand kann man sich die Artikel nach verschiedenen Gesichtspunkten filtern lassen. Unter „Mobilitätsleitbild“ gibt es auch einen Punkt „Unterlagen„, wo die Materialen, die bei den Treffen besprochen wurden, sowie die Notizen zu den Treffen gelistet sind.

Verbesserungsvorschläge, Wünsche etc. sind jederzeit herzlich willkommen – danke schön!

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Vorbemerkung zu den Vorschlägen

In den Leitbildprozess fließen auch alle Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation ein, die von Perchtoldsdorferinnen und Perchtoldsdorfer vorgebracht werden. Diese werden auf dieser Seite einzeln dokumentiert und zur Diskussion gestellt. Alle sind im Titel mit „Vorschlag:“ gekennzeichnet und nach Möglichkeit auch planlich dargestellt, um Missverständnisse hintanzuhalten. Die Vorschläge können hier auch kommentiert werden. Die Kommentare werden moderiert und nur dann frei geschalten, wenn sie einen konstruktiven Beitrag enthalten. Persönliche Angriffe, Diffamierungen, Diskriminierungen und Ähnliches werden nicht veröffentlicht, wobei die KommentatorInnen beim ersten Mal eine Verständigung mitsamt Begründung erhalten, warum der Beitrag nicht veröffentlicht wurde.

Natürlich kann es vorkommen, dass sich einzelne Vorschläge widersprechen, letzlich entscheidend ist schließlich das sich ergebende Gesamtbild bzw. die Prinzipien, die im Leitbild formuliert werden. Vor einer allfälligen Umsetzung sind dann freilich auch die rechtlichen und budgetären Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Zur Zeit befinden wir uns aber gewissermaßen noch in der Brainstorming-Phase, wo Phantasie und Kreativität allen Raum vorfinden sollen. Oft sind nicht gleich umsetzbare Ideen ein wichtiger Zwischenschritt zu Lösungen, die sonst verborgen geblieben wären.

Perchtoldsdorf gibt sich ein Mobilitätsleitbild

Nachdem die allgemeine Verkehrssituation in Perchtoldsdorf für viele unbefriedigend ist, eine ganze Reihe von Lösungsvorschlägen, die mehr oder weniger stark in das gewiss komplexe Mobilitätgeschehen eingreifen würden, im Raum stehen und partielle Lösungen, die die Probleme meist nur verlagern, nicht wirklich befriedigende Ergebnisse zeitigten, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 14. Juni 2010 einstimmig beschlossen, ein ganzheitliches und detailliertes Mobilitätsleitbild für das Gemeindegebiet zu erstellen (Antrag).

Dieses Leitbild soll in einem möglichst partizipativen Prozess – also unter Mitwirkung möglichst aller Betroffenen – erstellt werden und zu einem möglichst breiten Konsens führen, aus dessen Grundlage der Gemeinderat in weiterer Folge seine verkehrspolitischen Entscheidungen trifft.

So unterschiedlich die Interessenslagen sind, so groß ist natürlich die Herausforderung, zu einem Leitbild zu gelangen, mit dem sich möglichst alle identifizieren können, das sie entsprechend mittragen können. Auch wenn wir dieses Ideal nicht erreichen werden, müssen wir dennoch alles daran setzen, ihm so nahe als möglich zu kommen. Denn davon, wie der Leitbildprozess abläuft, hängt natürlich auch dessen Ergebnis und in weiterer Folge die Gestaltung der Öffentlichen Räume in Perchtoldsdorf ab. Selbstverständlich hat die Qualität der Öffentlichen Räume unmittelbar Einfluß auf das Lebensgefühl hier im Ort.

Schon allein von seiner Lage und seiner historischen Bausubstanz her hätte Perchtoldsdorf spielend das Zeug zu einem pulsierenden, beispielgebenden Lebensraum zu werden, von dem deutliche Akzente für das Zusammenleben im 3. Jahrtausend ausgehen. Dazu wird es allerdings nicht reichen, sich von den Entwicklungen treiben zu lassen – hier ist absehbar, dass Perchtoldsdorf noch mehr zum Anhängsel, zu einer reinen Schlafstadt im Großraum Wien wird und eine eigenständige Identität immer mehr zur reinen Fassade ausdünnt, bis auch die einmal vergessen ist.

Perchtoldsdorf ist eine Chance – wenn es uns gelingt, einen möglichst weitreichenden Dialog aufzubauen, um eine möglichst weitreichende Verständigung darüber zu erzielen, was aus Perchtoldsdorf werden soll und damit natürlich in engstem Zusammenhang: wie wir uns hier bewegen wollen.

Achtung Baustelle!

Diese Seite ist stark in Arbeit. Zum Programm der Perchtoldsdorfer Mobilitätstage kommen Sie, wenn Sie auf den Button links oben oder hier klicken.

Ziel dieses Blogs ist es, dass hier zum Thema Mobilität in Perchtoldsdorf aktuelle Informationen bereitgestellt und diskutiert werden können. Insbesondere soll der Prozess auf dem Weg zum Mobilitätsleitbild für Perchtoldsdorf hier dokumentiert werden.

Sie können hier z.B. mittels Kommentar hinterlassen, was Sie sich von dieser Seite wünschen oder Ihre Anliegen dem Verkehrsreferat der Marktgemeinde Perchtoldsdorf (verkehr@perchtoldsdorf.at) übermitteln.

Sie können diese Seite auch abonnieren (rechts finden Sie ein entsprechendes Eingabefeld) und werden so über Neuigkeiten umgehend bzw. so, wie Sie es definieren – tägliche oder wöchentliche Zusammenfassungen – informiert.

Erste Planbeschreibung

Konkret tagt der Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsausschuss erstmals am Do 22.4. 17 Uhr im Amtshaus. Ich will da ein Programm für die nächsten 5 Jahre vorstellen und besprechen und wenn möglich schon einen entsprechenden Antrag für die Gemeinderatssitzung am Mi 28.4. 18:30 Uhr im Rathaus vorbereiten.

Der Plan sieht derweil in etwa so aus:
Aus dem Perchtoldsdorfer Leitbild soll auch ein präzisiertes Mobilitätsleitbild entwickelt werden. In einer ersten stark bürgerbeteiligten Phase soll dazu eine Mobilitätsvision erarbeitet werden, eine offene Mobilitätsarbeitsgruppe (erweiterter Mobilitätsauschuss) soll die Details ausarbeiten und zur Umsetzung vorbereiten.

Viele Anregungen lassen sich da aus der noch ganz jungen Untersuchung von Knoflacher für ein Brunner Mobilitätsmanagement ziehen. Ein zentraler Aufhänger ist dabei, dass Knoflacher empfiehlt den Ortskern und die Wohngebiete in Begegnungszonen umzuwandeln (vgl. http://www.begegnungszonen.ch ).

Was das für Perchtoldsdorf bedeuten könnte, hab ich versucht in angehängtem Plan darzustellen. Ich denke, er ist für den weiteren Prozess eine feine Diskussionsgrundlage und vor allem erstmals in Perchtoldsdorf ein ganzheitlicher Ansatz. Das Begegnungszonen-Konzept hätte auch den Charme, dass die Wahlsprengeleinteilung darauf abgestimmt werden könnte und auch damit jede Begegnungszone ein identifizierbarer Lebensraum wird, Stichwort: erweitertes Wohnzimmer…

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