Mobilitätsleitbild angenommen!

Liebe Arbeitsgruppe zu Erstellung eines Mobilitätsleitbildes für Perchtoldsdorf, liebe Interessierte!

Nicht ohne Freude darf ich berichten, dass wir eine wichtige Hürde in unserem Ringen um eine menschlichere Mobilität genommen haben und möchte mich herzlich für die bisher geleisteten Beiträge und die ernsthafte, aber wohltuende Zusammenarbeit bedanken! Nicht ohne eine gewissen Stolz und bei aller angemessenen Bescheidenheit, glaube ich, dass wir da etwas ziemlich Einmaliges hervorgebracht haben. Es ist z.B. ein echtes Mobilitätsleitbild geworden und nicht nur ein Verkehrskonzept für den Autoverkehr. Damit haben wir auch schon mediales Interesse erweckt. Ö1 brachte am 26.3. ein „Dimensionen – die Welt der Wissenschaft“ zum Thema Gehen, wo unser Leitbild lobend erwähnt wird.

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Perchtoldsdorf hat in seiner Sitzung am 28. März 2012 einstimmig das von unserer Arbeitsgruppe vorgeschlagene „Perchtoldsdorfer Mobilitätsleitbild als Richtlinie für die künftige Mobilitätspolitik in Perchtoldsdorf“ angenommen. Hier können die Volltexte heruntergeladen werden:

Jetzt geht es verstärkt in die Umsetzung. Der nächste Schritt ist, die vorgeschlagenen Maßnahmen zu einem förderfähigen Paket zu schnüren, das unter dem Arbeitstitel „Geh- und Radprogramm für Perchtoldsdorf 2012 – 2017“ laufen wird. Wir sind schon dabei, die Unterlagen für den Förderantrag zusammenzutragen. Diese durchlaufen dann mehrere Prüfprozesse und wir hoffen noch vor dem Sommer positive Signale von der Antragsprüfungskommission zu bekommen. Die Zeitpunkte der tatsächlichen Umsetzung und die Reihenfolge hängen dann natürlich wesentlich von den budgetären Möglichkeiten der Gemeinde ab. Aber wir liegen mit den Verkehrsproblemen in der nach Dringlichkeit gereihten Prioritätenliste recht hoch.

Gleichzeitig wird auch eine 2. neue Schiene eröffnet, die die Probleme im Bezug auf den Öffentlichen Verkehr angeht: „Programm für den Öffentlichen Verkehr in der Region Perchtoldsdorf 2012-2022“.

Selbstverständlich wird es zu beiden Programmen Arbeitgruppen geben und ich ersuche um Nachricht, wer bei welcher Arbeitsgruppe partizipieren möchte, danke schön! Ich bemühe mich auch, die Entwicklung der Programme hier zeitnah zu dokumentieren, um sie möglichst breit besprechen zu können.

Auf eine auch weiterhin wohl gelingende Zusammenarbeit für Perchtoldsdorf!

Ich wünsche ein frohes Osterfest!

Christian Apl

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Arbeitsgruppe stellt Mobilitätsleitbild fertig

Die offene Arbeitsgruppe zur Erstellung des Mobilitätsleitbildes für Perchtoldsdorf hat beim 13. Mobilitätsplenum am 23. Februar 2012 ihren Vorschlag fertig gestellt. Er wird nun den Gemeinderatsgremien zur weiteren Bearbeitung vorgelegt und kann hier heruntergeladen werden:

Pläne zum Leitbildentwurf

Hier können die für das Plenum am 23.2. aktualisierten Pläne in großer Auflösung heruntergeladen werden (Achtung bis zu 9MB je Datei):

Jetzt geht es um die Finalisierung des Mobilitätsleitbildes

Liebe Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Mobilitätsleitbilds für Perchtoldsdorf, liebe Interessierte!

Der im November ausgesandte Entwurf zum Mobilitätsleitbild wurde mittlerweile diskutiert, entsprechend angepasst und verfeinert und gewinnt nach und nach die Form, die planmäßig dem Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 28. März zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll. Die aktuell zur Diskussion stehende Fassung des Entwurfs kann auch hier am Mobilitätsblog heruntergeladen und kommentiert werden:

Die finale Behandlung des Mobilitätsleitbildes durch die Arbeitsgruppe wird am Donnerstag, den 23. Februar, 19 Uhr im Rathaus, 2. Stock stattfinden, wozu ich sehr herzlich einladen möchte. Formell wird das Leitbild dann am 1. März im Mobilitäts- und Nachhaltigkeitausschuss weiter bearbeitet. Fördertechnisch ist das Leitbild eine wichtige Voraussetzung um die Umsetzung der anstehenden Projekte schließlich auch budgetär darstellen zu können.

Zur eingehenden Diskussion des Gehroutennetzplanes sowie des Radroutennetzplanes ist weiters geplant noch vor dem 23.2. je einen Workshop abzuhalten. Hier möchte ich daran Interessierte bitten sich zu melden, damit wir einen gemeinsamen Termin koordinieren können, vielen Dank.

Ich denke mit der auch im Leitbildentwurf konsequent eingearbeiteten Erkenntnis, dass eine tatsächliche Reduktion der Verkehrsbelastung nur durch energische Fokussierung auf das Gehen, das Radfahren und die Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel erzielt werden kann, liegt Perchtoldsdorf wieder einmal ganz vorne im Trend. Gerade in jüngster Zeit häufen sich erfreuliche Meldungen, die auf eine deutliche Trendwende im Mobilitätsverhalten hinweisen. Erst gestern fand sich im Online-Kurier die Schlagzeile: „Österreicher steigen um: Bahn und Bus boomen“. Tags zuvor werden im Standard Tipps für Winter-Radler veröffentlicht. Das Österreichische Wirtschaftmagazin Trend setzt sich überraschend kritisch mit dem Straßenbau auseinander und titelt am 31.1.: Das Geld liegt auf der Straße. Und schließlich hört man aus der Wiener Wirtschaftskammer die Forderung nach Einrichtung von Begegnungszonen in einigen Wiener Straßen.

Aber auch andernorts tut sich nahezu Unglaubliches, z.B. hat die Londoner Times gestern mit dem Artikel „Save our Cyclist“ – „Rettet unsere Radfahrer“ die Kampagne „Cities fit for cycling“ gestartet, hier eine deutschsprachige Zusammenfassung.

Es scheint tatsächlich etwas in Bewegung zu kommen und auch bei uns in Perchtoldsdorf laufen bereits an einigen Stellen Vorbereitungen, um diesen Trend deutlich und dauerhaft zu verstärken.

Mit besten Grüßen

Christian Apl

Einbahnen vom Tisch – es bleibt nur mehr ein Weg:

Volles Engagement in den Bereichen Gehen, Radfahren und Öffentlicher Verkehr!

Beim sehr gut besuchten 12. Mobilitätsplenum am Donnerstag, 24.11. im Kultur- und Bildungszentrum war ein erster Textentwurf zum Mobilitätsleitbild Thema, aber vor allem die Vorschläge zu alternativen Einbahnführungen, wie sie auch hier und hier am Blog schon kontroversiell diskutiert wurden.

Eine Schlüsselstelle für die Machbarkeit des Vorschlags war die Einmündung von der Strecker-Gasse her in den Kreisverkehr beim Freizeitzentrum. Rein technisch ließe sich das zwar darstellen, auch die Bezirkshauptmannschaft hat grundsätzlich Bereitschaft zur Genehmigung signalisiert, allerdings erreichte uns kurz vor dem Plenum seitens Land NÖ eine eindeutig abschlägige Stellungnahme. Damit ist die zur Diskussion gestandene Einbahnführung durch den Ortskern nicht realisierbar.

Zum Vorschlag, die Verkehrsströme durch die Regenhartgasse, die Mühlgasse und die Gauguschgasse mittels Einbahnen zu entflechten, wurden insgesamt drei Unterschriftenlisten aufgelegt, die sich gegen diese Lösung und für die Beibehaltung des Status quo aussprachen. Auch hier ist der Widerstand derart massiv, dass an eine weitere Verfolgung dieses Vorschlages nicht zu denken ist.

Trotzdem bleibt die Problemlage bestehen: die Verbindungen zwischen Donauwörther Straße bzw. Plättenstraße/Wiener Gasse und Zufahrt zur Autobahn über die Mühlgasse sind am Limit und da Perchtoldsdorf in einer Wachstumsregion liegt, wird der Verkehr auch tendenziell zunehmen, wenn es nicht gelingt, durch breites Engagement eine tatsächliche Reduktion herbeizuführen.

Beim Plenum wurden auch einige Entlastungsvarianten diskutiert. Einmal der Autobahnhalbanschluss von der Gattringerstraße her, der zwar für unser Problemgebiet eine Entlastung wäre, die Gesamtverkehrsbelastung aber nicht reduzieren würde, und zum anderen der Ausbau der Vierpatzstraße mit Anschluss an die Autobahn in der Eisenhüttelgasse bzw. Überbrückung der Südbahn, für den gleiches gilt, für unser Problemgebiet aber nur eine geringere Entlastung bedeutete. Dafür liegt die zweite Variante im Wirkungsbereich der Marktgemeinde Perchtoldsdorf, während die erste auf Brunner Gebiet liegt, von woher auch Signale vorliegen, dass diesem Projekt nicht näher getreten werden soll.

Beide Varianten verursachen zudem Kosten in Höhe mehrerer Millionen Euro und unter anderem die allseits sehr angespannte Budgetsituation weist auf eine Realisierung nicht vor 10 Jahren hin, sollte beizeiten positiv entschieden werden können.

Eine tatsäche Reduktion der Verkehrsbelastung würde hingegen eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Kaltenleutgebner Bahn bedeuten. Beim Plenum wurde auch der Vorschlag eingebracht, die Trasse für eine Busverbindung zu nutzen. Hier steht nun eine Machbarkeitsstudie an, wo die Varianten untersucht werden und klar herausgearbeitet wird, was das jeweils bedeutet und welche Lösung die nachhaltigere ist. Aber auch hier sprechen wir vermutlich von einigen Jahren bis zu einer effektiven Realisierung – natürlich vorbehaltlich dessen, dass eine positive Entscheidung zustande kommt.

Da die Situation aber jetzt schon sehr angespannt und keine weitere „große Lösung“ in Sicht ist, bleibt als einziger Ausweg nur mehr das volle Engagement in den Bereichen Gehen, Radfahen und Öffentlicher Verkehr. Durch eine Palette kleinerer und mittelgroßer Maßnahmen sollen diese Bereiche attraktiver und in ihrer Bedeutung aufgewertet werden.

Eine tatsächliche Reduktion der Verkehrsbelastung lässt sich definitiv nur dadurch erreichen, dass so viele Wege wie möglich ohne Kfz absolviert werden. Es geht dabei gewiss nicht um einen totalen Autoverzicht. Selbstverständlich gibt es viele Situationen, wo man es einfach benötigt. Aber nach verschiedenen Studien sind etwa die Hälfte der Wege kürzer als 5 km und es gibt damit von daher schon ein großes Potenzial für Alternativen.

Definitiv gilt: Wer geht, fährt nicht mit dem Auto. Wer mit dem Rad fährt, fährt nicht mit dem Auto und wer Öffentliche Verkehrsmittel nutzt, fährt nicht mit dem Auto. Sie alle tragen damit zu einer faktischen Reduktion der Verkehrsbelastung bei und auch – in Perchtoldsdorf nicht ganz unwesentlich – zu einer Entspannung der Parkraumsituation. FußgängerInnen brauchen nunmal keinen Parkplatz. Auf einem Kfz-Stellplatz können bis zu 10 Fahrräder bequem abgestellt werden. Das allein sollten schon hinreichend wirksame Argumente sein, um FußgängerInnen und Radfahrenden die volle Wertschätzung entgegen zu bringen. Darüber hinaus halten sie unser aller Luft sauber, machen kaum Lärm, stellen ein vergleichsweise sehr geringes Gefahrenpotenzial für unsere Kinder dar und sind auch ansprechbar, sollte das einmal notwendig sein.

Als ein Bestandteil des Mobilitätsleitbilds wird auch ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, wo zusammengetragen wird, was alles in diese Richtung unternommen werden kann. Er ist hier einsehbar und wird laufend aktualisiert. Gemeindeseitig kann sicher einiges zur Reduktion der Verkehrsbelastung verwirklicht werden, das alleine wird aber noch nicht reichen. Wir alle sind aufgerufen, in unserem Mobilitätsverhalten die oben besprochene Problemstellung zu berücksichtigen, um die Lebensqualität in Perchtoldsdorf zu erhalten, wenn nicht sogar zu verbessern.

Meine Empfehlung dazu: Machen Sie sich eine Aufstellung, welche Wege Sie pro Woche mit dem Auto zurücklegen. Ermitteln Sie dann den einen Weg, der am leichtesten auch ohne Auto bewältigbar ist, und probieren Sie es einfach einmal eine Zeitlang aus. Wenn es funktioniert und sich gut anfühlt, nehmen Sie sich den nächst schwierigeren Weg vor. Über kurz oder lang sollten sich dann auch positive Nebenwirkungen einstellen: der tägliche kleine Spaziergang hat eine lebensverlängernde Wirkung und das Geldbörsel freut sich auch.

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Diskussion Einbahnsystem

Im Zuge der Erstellung des Mobilitätsleitbildes ist es auch unumgänglich, das Perchtoldsdorfer Einbahnsystem eine gründlichen Betrachtung zu unterziehen. Die zu prüfenden und berücksichtigenden Kriterien sind dabei:

  • die Verkehrssicherheit
  • die Verkehrsflüssigkeit
  • die Reduktion der Verkehrsbelastung
  • die Attraktivierung des nicht-motorisierten Verkehrs

Daraus und einer Reihe von Vorschlägen ergab sich folgender Vorschlag, wie künftig der Verkehr durch, aus, nach und innerhalb Perchtoldsdorfs geleitet werden könnte, der aktuell diskutiert wird.

Der Vorschlag hat in gewissen Punkten seinen Charme, auf der andere Seite gibt es sicher ein paar Knackpunkte, die noch besprochen und geklärt werden müssen. Rein technisch wäre diese Lösung mit relativ geringen Mitteln umsetzbar.

Aus welchen Überlegungen sich dieser Vorschlag entwickelt hat ist hier nachschlagbar.

Bitte posten Sie Ihre Anregungen, Bedenken, Wünsche hier als Kommentar, es soll schließlich nichts verloren gehen. Sie können uns auch gerne eine Email schreiben. Beim 12. Mobilitätsplenum am Donnerstag, den 24. November, sollen dann alle Pros und Kontras gegenübergestellt und erwogen werden, damit die Arbeitsgruppe eine fundierte Empfehlung an den Gemeinderat abgeben kann.

Vielen Dank! Auch an jene, die sich bisher schon so konstruktiv in die Diskussion eingebracht haben! Ich bin überzeugt, dass wir auf diesem Weg Perchtoldsdorf einen tüchtigen Schritt weiterbringen werden.

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Der letzte große Baustein im Mobilitätsleitbild: die Verkehrsorganisation

Ein wesentliches Motiv um diesen Leitbildprozess anzugehen, waren nicht zuletzt eine Fülle von Klagen und Beschwerden über die stetig zunehmene Verkehrsbelastung. Und selbstverständlich muss bei der Erstellung eines ganzheitlichen und detaillierten Mobilitätsleitbildes für Perchtoldsdorf die Verkehrsorganisation, also wie der motorisierte Verkehr im, aus, in und durch den Ort geleitet wird, einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden.

Kurz und bündig stehen wir vor dem Problem, dass einige Straßenzüge im Perchtoldsdorfer Straßennetz ihre Kapazitätsgrenzen definitv erreicht haben und im Ortsgebiet keine weiteren Flächen zur Verfügung stehen, um die Problematik entscheidend zu entschärfen.

Es ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Vor allem auch in Hinblick darauf, dass sich das Problem so bald sicher nicht von selbst lösen wird. Ganz im Gegenteil:

  • Perchtoldsdorf liegt in einer Wachstumsregion – dem Bezirk Mödling wird von der Statistik Austria bis 2050 ein Bevölkerungswachstum (und damit auch ein Verkehrswachstum) von 30% vorausgesagt.
  • Der motorisierte Individualverkehr erzeugt eine Reihe sich selbst verstärkender Rückkopplungen:
    • Je mehr Kraftfahrzeuge unterwegs sind, umso mehr Platz brauchen sie und umso unsicherer werden die Straßen für die anderen Verkehrsteilnehmenden, die dann auch eher das eigene Kraftfahrzeug benutzen.
    • Die Raumplanung hat sich jahrzehntelang an einer zunehmenden Motorisierung orientiert, was dazu geführt hat, dass etliche Ziele nur mit dem Auto erreicht werden können, sich schließlich selbst Nahversorger an den hochfrequentierten Einfallsstraßen ansiedelten, womit die fußläufig erreichbare Nahversorgung in den Siedlungsgebieten ausdünnt und sich der Kreis der Kfz-Abhängigen abermals erweitert.
    • Da dadurch immer mehr Menschen ein eigenes Kraftfahrzug besitzen und es auch natürlich auch benützen wollen, müssen auch die Öffentlichen Verkehrsmittel ihr Angebot aus Wirtschaftlichkeitsgründen zurückfahren, wodurch auch für jene, die es bis dahin noch ohne Auto geschafft haben, die Anschaffung eines eigenen Kfz unumgänglich wird.

All dies in Betracht ziehend muss man zu dem Schluss kommen, dass es so, wie es jetzt ist, nicht bleiben kann. Und dass sich die Situation nur verschlimmert, wenn nichts unternommen wird.

Freilich gibt es eine Fülle von Maßnahmen, die dazu beitragen, die Verkehrsbelastung zu reduzieren und der Mobilitätsarbeitskreis hat auch schon eine ganze Reihe konkret für Perchtoldsdorf erarbeitet und zusammen getragen. Aber einmal abgesehen von den damit verbundenen Kosten, brauchen sie erstens Zeit, um wirksam werden zu können und zweitens und am schwierigsten sie brauchen auch Platz.

Platz im Öffentlichen Raum, der heute meist allein dem motorisierten Individualverkehr zugewiesen ist, womit das Dilemma vollständig wird: um die Verkehrsbelastung mittelfristig effektiv zu reduzieren, müssen Maßnahmen gesetzt werden, die sie zuerst einmal erhöhen und die darüber hinaus geeignet sind Ungemach in vielerlei Gestalt zu erzeugen.

Es liegt nun ein Vorschlag (! – noch ist nichts beschlossen) für die Verkehrsorganiation in Perchtoldsdorf vor, der das oben Erwähnte berücksichtigt und den ich versucht habe in einer Powerpoint-Präsentation so darzustellen, dass nachvollziehbar wird, wie er zustande gekommen ist. Bitte behalten Sie bei der Betrachtung im Hinterkopf, dass wir im Prinzip die Wahl haben:

  • entweder nichts zu tun und zuzusehen, wie die Straßen immer mehr verstopfen und die öffentlichen Räume weiter veröden, mit all den negativen Folgen, die das nach sich zieht, z.B. Geschäftesterben, zunehmende Kriminalität usw.
  • oder uns möglichst alle gemeinsam lustvoll der Herausforderung stellen, eine menschenfreundliche Mobilitätskultur im Ort zu etablieren.
  • Ein Drittes gibt es leider nicht.

Zum Download (.pps, 13MB)

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