Der Marktplatz

Am 26. Oktober 2013 findet von 11 bis 14 Uhr in der Neuen Burg der in Perchtoldsdorf schon traditionelle Dorf:Dialog statt. Es sind alle Gemeindereferate vertreten und stehen ebenso wie viele Perchtoldsdorfer Vereine zum Dialog bereit.

Diesmal soll auch der Startschuss über mögliche künftige Nutzungen des Ortskerns fallen, wie schon in der NÖN vom 28.8.2013 berichtet wurde:

Ausschnitt NÖN 20130828-20
Dem Mobilitätsreferat fällt es nun zu, die dazu eingebrachten Vorschläge zu sammeln und für die weiteren zu führenden Diskussionen aufzubereiten. Wir haben zur Hilfestellung folgende Skizze erstellt, wo jede und jeder eintragen kann, was wo wünschenswert wäre:

Martkplatz-A3

Sie können sich diese Skizze auch ausdrucken (wenn Sie sie anklicken, erscheint sie in voller Auflösung) und selbst eintragen, was Sie sich von unserem Ortskern künftig wünschen. Wir sammeln gerne alle Ideen und bereiten die Vorschläge für die weitere Diskussion hier auf.

Lassen Sie Ihrer Phantasie ruhig freien Lauf, wir sind gewissermaßen erst in der Brainstorming-Phase. Lt. Wikipedia gelten beim Brainstorming folgende Regeln:

  1. Kombinieren und Aufgreifen von bereits geäußerten Ideen.
  2. Kommentare, Korrekturen, Kritik sind verboten.
  3. Viele Ideen in kürzester Zeit.
  4. Freies Assoziieren und Phantasieren ist erlaubt.

Erst wenn sich das in Perchtoldsdorf sicherlich reichlich vorhandene kreative Potenzial voll entfalten konnte – und es wäre doch sehr schade, wenn wir dieses für eine so wichtige Entscheidung nicht nutzen würden – geht es darum, aus der Fülle an Ideen umsetzbare Konzepte zu erarbeiten.

Und dann erst setzt der eigentliche Entscheidungsprozess ein. Wobei angedacht ist auch hier ein neu entwickeltes Entscheidungsverahren einzusetzen, das sich Systemisches Konsensieren nennt. Dieses Verfahren wurde entwickelt um auch in größeren Gruppen zu möglichst tragfähigen und dauerhaften Entscheidungen zu gelangen. Kurz gesprochen wird dabei nicht die einfache Mehrheit ermittelt, sondern die Lösung, die den geringsten Widerstand produziert, also jene, mit der möglichst alle am besten leben können.

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2 Antworten

  1. „An der Anzahl der Parkplätze soll nicht gerüttelt werden …“

    Genau das ist eines der größten Probleme des Ortszentrums und solange an der Anzahl der Parkplätze nicht gerüttelt wird, solange wird sich an der Situation auch nichts ändern. Mein Ideal wäre natürlich im Zentrum eine Fußgängerzone, welche sich aber kaum umsetzen lässt. Vor allem die Post muss auch motorisiert erreichbar bleiben, eine Umsiedlung steht derzeit nicht zur Diskussion. Weiters muss ja die Zufahrt zu den Garagen am Marktplatz möglich sein.
    Nur: Wozu müssen die öffentlichen Parkplätze bleiben? Alle Geschäfte – außer Post und Spar – kann man auch zu Fuß besuchen! Aus Reisebüros, Kleidergeschäften, Bäckereien, Banken und Trafiken geht man selten so schwer bepackt, dass das Auto vor der Haustüre stehen müsste!
    Fakt ist, dass der total verparkte Marktplatz weder zum Flanieren noch zum Verweilen einlädt! Man denke daran, wie gemütlich es im Schanigarten vom Lebzelter ist, wenn man die Autos in Reichweite vor der Nase hat … Da waren ja an dieser Stelle die Autobusse weniger störend!
    Daher mein Vorschlag: Shared Space JA! Generelles Parkverbot am gesamten Platz und Halteverbot im Bereich Rathaus / Pestsäule! Dort könnte ein fußgängerzonenartiger gestalteter Bereich entstehen. Die Zufahrt zu und das kurze Verweilen in Geschäften wäre weiterhin möglich, das Dauerparken allerdings nicht! Als Alternative bietet sich ja der Parkplatz hinter der Burg und, falls nötig, eine Erweiterung im Begrischpark (Modell Sommerspiele) an.

  2. Mein Vorschlag für eine Begegnungszone:

    Gesamter Bereich des Ortszentrums (innerhalb von Krautgasse – Hochstraße – Brunner Gasse -Donauwörther Straße), sowie Weingasse und Leonhardiberggasse.

    LG

    Christian Pekar

    Mail: christian.pekar@fahrrad.co.at

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