Bürgerinitiativen vernetzen sich zur Verringerung der Verkehrsbelastung

Eine Presseinformation der Bürgerinitiative Scholau

Bürgerinitiative Scholau
Scholaugasse 14
2380 Perchtoldsdorf
Mail: peter at meisterle.at

Bürgerinitiativen vernetzen sich zur Verringerung die Verkehrsbelastung

Für den 15. März 2013 lud die BürgerInneninitiative (BI) Scholau aus Perchtoldsdorf ins Heurigenlokal Neumayer in der Sonnbergstraße zu einem Vernetzungstreffen mit den benachbarten BIs. Anlass war einerseits der mit Herbst zu erwartende Baubeginn des 450-Wohnungen-Bauvorhabens im Kaltenleutgebner Tal und andererseits die aktuelle Feilbietung der Trasse der Kaltenleutgebner Bahn durch die ÖBB.

Mit dabei waren VertreterInnen der BI Wasmuthstraße, der BI Ambros-Rieder-Gasse, der BI „Rettet Rodaun von dem Verkehrsinfarkt“ und der BI „Kalkburg – ein Dorf kommt unter die Räder“. Weiters Vertreter vom Verein „Pro Kaltenleutgebnerbahn“ und von den Wiener Lokalbahnen. Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf war durch Bürgermeister Martin Schuster und Mobilitätsgemeinderat Christian Apl vertreten.

BI Treffen

Ziel des Abends war, nach Darstellung der aktuellen Entwicklungen die Aktivitäten der BIs aufeinander abzustimmen und auszuloten, welche Forderungen gemeinsam vertreten werden können. Für den Anfang konnten schließlich zwei Forderungen akkordiert werden:

  1. Die Trasse soll in jedem Fall zur Gänze erhalten bleiben und auch nicht asphaltiert werden.
  2. Sollte der Personenverkehr auf der Trasse wieder aufgenommen werden, muss das so lärmarm wir möglich, nach dem neuesten Stand der Technik, erfolgen.

Die aktuellen Fakten:

Auf dem Gebiet des ehemaligen Zementwerks soll eine Wohnanlage mit 450 Wohnungen inklusive eines Parkhauses für 600 bis 700 Fahrzeuge errichtet werden. Baubeginn: Herbst 2013, Fertigstellung: 2015/16. Projektinformation hier.

Die Bahntrasse von der Waldmühle Rodaun bis Liesing wurde von der ÖBB zum Kauf angeboten. Die Frist für die erste Phase, wo nur Unternehmen mit eisenbahnrechtlicher Konzession zur Angebotlegung eingeladen waren ist nun abgelaufen. Vom VOR wird im Auftrag der Länder NÖ und Wien eine Stellungnahme erwartet. Auch der Verein „Pro Kaltenleutgebnerbahn“ hat Interesse bekundet, die Strecke als Anschlussbahn zu übernehmen.

Seitens Wiener Lokalbahnen besteht grundsätzlich großes Interesse einen Personenverkehr auf der Strecke einzurichten. Es bedarf aber eines Auftrages über den Verkehrsdienstvertrag bzw. seitens der Länder und Gemeinden. Technisch lässt sich ein lärmarmer Betrieb ohne weiteres darstellen. Ideal wäre eine Durchbindung der angebotenen Züge bis Meidling bzw. bis zum neuen Wiener Hauptbahnhof. Von einer Insellösung, also Verkehr nur zwischen Waldmühle und Liesing wird abgeraten.

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