Das Geh- und Radfahrprogramm für Perchtoldsdorf 2012 – 2017

Nachdem das Mobilitätsleitbild am 28. März 2012 den Perchtoldsdorfer Gemeinderat passiert hat, geht es nun darum, die vorgeschlagenen Maßnahmen auf ihre Durchführbarkeit und Finanzierbareit zu untersuchen.

Die weitere Vorgangsweise wurde in einem ersten Vorgespräch mit den Förderstellen so definiert:

  • Aufbauend auf dem Mobilitätsleitbild Perchtoldsdorf soll vorerst das „Geh- und Radfahrprogramm Perchtoldsdorf“ bei klima:aktiv mobil zur Förderung eingereicht werden. Ein Programm zum „Öffentlichen Verkehr“ bedarf noch umfangreicher Vorarbeiten und wird daher zu einem späteren Zeitpunkt eingereicht.
  • Förderbar sind sowohl infrastrukturelle als auch bewusstseinsbildende Maßnahmen – idealerweise in Kombination. Förderquote: 50% der Projektsumme ohne Ust, Deckelung: maximale förderbare Summe: € 1.500 pro voraussichtlich durch das Programm einzusparende Tonne CO2.
  • Die „CO2-Berechung“ erfolgt aufgrund der Projektbeschreibung bzw. Zielvereinbarung kostenlos durch uns bzw. unseren Partner Büro Herry – DI Markus Schuster.
    Beispielberechnung:  Annahme: Einsparung von 300t CO2 = € 450.000 anerkannte förderbare Projektsumme – Förderung bis zu € 225.000 (50%). Wichtig: Einreichung muss vor Umsetzungsbeginn erfolgen!
  • Das einzureichende Geh- und Radfahrprogramm Perchtoldsdorf besteht aus:
    • Professionelle Bewusstseinsbildungskampagne für nachhaltige Mobilität mit den Themen „Gehen“, „Radfahren“, Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel“, „Fahrgemeinschaften“ über mehrere Jahre. Die Kampagne repräsentiert auch das Design der zukünftigen Mobilitätsinformation in Perchtoldsdorf
    • Übersichtliche, motivierende Information über nachhaltige Mobilität auf der Gemeindehomepage (im Kampagnendesign)
    • Mobilitäts-Informationsmappe für GemeindebürgerInnen bzw. vorerst alle NeubürgerInnen / ZuzüglerInnen (im Kampagnenstil)
    • Schaffung eines durchgängigen Gehroutennetzes durch Lückenschlüsse und Optimierungen: Entschärfung der Engstellen xy, fußläufige Anbindung des Tirolerhofes   ….hier anführen
    • Erhöhung der Gehqualität durch Raststationen, Regenschutz, Schattenspender etc.
    • Errichtung eines attraktiven Fußweg-Leitsystems in Abstimmung mit dem Radleitsystem
    • Aktionen mit den Schulen zur Attraktivierung der Nutzung der Schulwege (z.B. Pedibus-Aktion, Klimabündnis-Aktion: Klimameilen, Aktion „Gehen geht“)
    • Errichtung einer Geh- und Radbrücke über die Südbahn, die eine wesentliche Erleichterung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen bringt
    • Schaffung eines durchgehenden Radwegenetzes durch folgende Lückenschlüsse:     …..hier anführen  (inkl. Einbahnöffnungen)
    • Ergänzung des bestehenden Radleitsystems:  xy Tafeln nach RVS
    • Errichtung von attraktiven Fahrradabstellplätzen an wichtigen Punkten:      …..hier genauer beschreiben  (auch überdachte und diebstahlsichere Varianten)
  • Das „Programm“ sollte zuerst kompakt (2-5 Seiten) beschrieben werden, wobei in der Einleitung ein Bezug zu einem Verkehrs-/Mobilitätskonzept (bzw. zum Mobilitätsleitbild) hergestellt werden sollte und was man sich von diesem Paket an verkehrlichen Wirkungen erwartet. Ebenso sollte erwähnt werden, dass auch an einem Programm zur Attraktivierung des ÖV gearbeitet wird, das zu einem späteren Zeitpunkt eingereicht wird – dieses ergänzt sich optimal mit den „Geh- und Radverkehrsprogramm“.
    Die Kurzbeschreibung könnte etwa aus obiger Aufzählung, ergänzt um jeweils einige Zeilen genauere Beschreibung pro Punkt, bestehen. Weiters sollten schon in der Kurzbeschreibung Übersichtspläne (z.B. Geh- und Radroutennetz mit eingezeichneten Lückenschlüssen) und eine Kostenaufstellung zu den einzelnen Maßnahmen enthalten sein (Tabelle mit Kosten und z.B. Stückzahlen zu Radständern, benötigten Schildern etc.).
  • In der Anlage zur Kurzbeschreibung sollten dann nähere Informationen zu den komplexeren Maßnahmen enthalten sein (z.B. Pläne der Radwegeabschnitte und der Geh- und Radwegbrücke, 2 Seiten zum Kampagnenkonzept, Angebote bzw. Preislisten zu den Radständermodellen, etc.)
  • Die Formblätter: Förderantrag, technisches Datenblatt, Zielvereinbarung können wir gerne vorbereiten, sobald es die Kurzbeschreibung gibt. In der Zielvereinbarung würde etwa die obige Aufzählung (etwas konkretisiert) angeführt werden sowie die sich daraus ergebende CO2-Einsparung.
  • RADLand NÖ:  Die Geh- und Radwegbrücke“ kann auch zusätzlich bei der RADLand-Schlüsselprojektförderung eingereicht werden (bis € 100.000 Förderung)
    siehe: http://www.radland.at/index.php?id=241
  • RADLand NÖ:  Evtl. kann für die bewusstseinsbildende Kampagen (zumindest für den Teil „Radkampagne“) auch von RADLand NÖ ein Beitrag (max. € 5.000 p.a.) beansprucht werden  (evtl. gleich für 2-3 Jahre beantragen).
    siehe: http://www.radland.at/index.php?id=172
  • Doppelförderungen  durch Land NÖ (RADLand NÖ) und Bund (klima:aktiv mobil) sind zulässig   (Es müssen aber zumindest 25% Gemeindeanteil übrig bleiben).

Hier finden Sie die Förderformulare

http://www.vsicher.at/mobilitaetsmanagment/nachhaltig.html  (unten).

Soweit der Plan. Jetzt geht es darum diese Checkliste abzuarbeiten. Sie wird dann noch je nach Baufortschritt mit den noch ausständigen Ergänzungen versehen und mit Links zu den entsprechenden Materialien angereichert.

3 Antworten

  1. Da steckt viel Arbeit dahinter! Vielen Dank für die großartigen Bemühungen!

  2. Danke für die mühevolle Arbeit!

  3. Verweis, wo weitere Informationen zu finden sind.

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