Vorschlag Radroutennetz für Perchtoldsdorf

Hier wäre also der Vorschlag für ein zusammenhängendes Hauptradroutennetz für Perchtoldsdorf:

Die Hauptradrouten sind mit schmalen dunkelgrünen Linien dargestellt, unterlegt hier auch die Hauptgehwege in breiteren hellgrünen Linien (Ergänzungswünsche wurden teilweise schon eingearbeitet, danke für die Hinweise!).

Der Fokus liegt hier auf dem Alltagsverkehr. Die Freizeitrouten (Wanderwege, Mountainbikestrecken) werden in einer eigenen Karte dargestellt.

In Arbeit sind außerdem ein Netzplan für den Öffentlichen Verkehr und verschiedene Varianten für die „große“ Einbahnlösung – beides wird in Kürze hier veröffentlicht.

Aber zunächst darf ich allen LeserInnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein positiv bewegtes Jahr 2011 wünschen und mich sehr herzlich für vielen konstruktiven Beiträge bedanken! Ich freue mich schon sehr auf die weitere Entwicklung 🙂

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6 Antworten

  1. Bei diesem Radroutenvorschlag wurde zu sehr auf das bestehende Netz Rücksicht genommen. Es fehlen aber z.B. die Anbindungen des Freizeitzentrums von Osten, oder des Interspar und Hofer in der Mühlgasse.
    Natürlich sollte auch immer der kürzeste und steigungsärmste Weg die 1.Wahl sein, deshalb ist z.B. die durchgehende beidseitige Befahrbarkeit der Wienergasse unverzichtbar.
    Es fehlt die überregional extrem wichtige Verbindung (Liesing-Mödling) siedlungsnahe westlich entlang der Südbahn (u.a. Durchfahrt durch das Gelände der Heeresbekleidungsanstalt) in „Rad-Schnellweg-Qualität“ ohne zig Ecken im Verlauf.
    Eine Radverbindung zu Schulzentrum und Sportplatz (über Hyrtlgasse) fehlt.

  2. Danke schön! Ich muss dem recht geben, dass bei diesem Vorschlag zu sehr auf das bestehende Radroutennetz Rücksicht genommen wurde. Ich habe da sicherlich auch die Umsetzbarkeit im Kopf gehabt. Außer vielleicht der Geh- und Radbrücke über die Südbahn in Verlängerung der Hochmayer-Gasse oder den Geh- und Radweganschluss zum Tirolerhof habe ich nur Routen eingearbeitet die in der ein oder anderen Form schon bestehen – was einmal die Umsetzungswahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit erhöht. Was aber natürlich nicht heißt, dass man sich mit Ausbauvarianten nicht beschäftigen soll.

    Die Anbindung des Freizeitzentrums von Osten her wird noch nachgetragen, ebenso die zu Schulzentrum und Sportplatz.
    Die Anbindung der „Nahversorger“ in der Mühlgasse gehört natürlich auch.
    Bei der Wienergasse bin ich mir noch unschlüssig, natürlich gehörte die beidseitgige Befahrbarkeit, aber ob diese Route bei dem starken Verkehrsaufkommen und entsprechend geringer Attraktivität als Hauptradroute bezeichnet werden sollte, das bring ich nicht wirklich übers Herz. Vielleicht sollte man das Radroutennetz auch weiter differenzieren in Schnellverbindungen und familienfreundliche Verbindungen (also Verbindungen mit Zusatznutzen, wie Stressfreiheit, Erholung, Sicherheit, Aufatemqualität und andere nur schwierig messbare Qualitäten).

    Die überregionale Verbindung Liesing-Mödling siedlungsnahe westlich entlang der Südbahn ist ein gröberes Projekt, das umfangreiche Baumaßnahmen nach sich ziehen würde. Südlich des Bahnhofs gibt es zudem schon einen guten Weg auf der Ostseite, wo „nur“ noch der Anschluss an Brunn hergestellt werden müsste. Hier steht dann sicher eine Variantendiskussion an, wo klar die Vor- und Nachteile herausgearbeitet werden.

  3. Die Ketzergasse quert die Südbahn mittels einer für Radfahrer grauenhaften und gefährlichen Unterführung (Knochenmühle). Mein Vorschlag wäre, den – von Fußgängern sehr selten benutzten – Gehweg auf diesen wenigen Metern für den Radverkehr zuzulassen.

    • Die fragliche Stelle fällt leider in die Zuständigkeit der Wiener Stadtverwaltung. Seitens Perchtoldsdorf bringen wir das Anliegen zwar bei jeder Gelegenheit vor, die Stadt Wien argumentiert aber mit der zu geringen Breite gegen eine entsprechende Ausweisung. Engstellen auf Radwegen oder kombinierten Geh-/Radwegen sieht die StVO leider (noch) nicht vor. Es wäre ein großes Anliegen an die nächste StVO-Novelle, dass das entsprechend befriedigend geregelt wird. Es gibt ja auch für Kfz die Ausweisung von Engstellen und jeder muss selbst entscheiden, ob und wie er da durchkommt und einen allfälligen Gegenverkehr berücksichtigen.

  4. Wichtig hierbei ist es nicht nur Radrouten zu bilden, sondern auch Mehrzweckstreifen und Radwege. Da die Mehrzweckstreifen bzw. Radwege immer wieder unterbrochen sind, ist die Karte nicht ganz richtig und man sollte sich die echten Radwege (dazu zählen Mehrzweckstreifen, Radfahrestreifen und Radwege) in der Gemeine näher anschauen.

    • Wir haben im Plenum schon besprochen, dass es nicht darum geht, überall Radwege nach StVO aufzupinseln – viele Routen führen durch schwach befahrene Zubringerstraßen oder über Wege wo ohnehin ein Fahrverbot ausgenommen Radfahrer gilt, da stünde der Aufwand nicht dafür, auch weil nach und nach das Prinzip der friedlichen Koexistenz aller Verkehrsmittelarten wirksam werden sollte.

      Radwege nach StVO machen aber dort Sinn, wo das Verkehrsaufkommen entsprechend ist. Dort müssen sie sichtbar und möglichst sicher befahrbar sein.

      Es geht also nicht um durchgehende Radwege, wie sie in der StVO definiert sind, sondern um durchgehend sicher befahrbare Radrouten. Insoferne stimmt die Karte dann schon wieder. Als Radfahrender interessiert mich in erster Linie, wie ich am Besten von A nach B komme. Die in den jeweiligen Abschnitten gegebenen rechtlichen Bedingungen müssen sowieso am Weg dann erkennbar sein.

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