Kurzprotokoll Begehung in Perchtoldsdorf: Perchtoldsdorf Nahmobil am 29.11.2010

Als Ergänzung zu den gemachten Fotos und der Zusammenfassung (siehe Powerpoint).
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Ortskern (Marktplatz, Hochstraße, Wiener Straße):

– Ein lebendiger Ortskern mit florierenden Geschäften ist für Perchtoldsdorf sehr wichtig. Die Gehsteige sind derzeit zu schmal, der Kfz-Verkehr wird als zu dominant wahrgenommen (Platzverbrauch, Lärm, teilweise hohe Fahrgeschwindigkeiten) – Aus der Sicht der BegehungsteilnehmerInnen besteht dringender Handlungsbedarf. Es besteht der einhellige Wunsch nach einer höheren Aufenthaltsqualität für FußgängerInnen und einer verträglicheren Abwicklung des Kfz-Verkehrs.
Eine reine Fußgängerzone erscheint nicht adäquat und auch nicht wirtschaftlich überlebensfähig. Der Vorschlag für eine Shared Space-Lösung / Koexistenzprinzip in der sehr schmalen Hochstraße und in der Wiener Gasse findet breite Zustimmung. Idealerweise sollte das Verkehrsaufkommen durch eine Einbahn am Marktplatz verringert werden. Es gibt dazu bereits ein Projekt, die Umsetzung kann nur mit einer Finanzierung des Landes NÖ erfolgen.
– Der Großteil des Autoverkehrs ist hausgemacht, oft werden sehr kurze Wege mit dem Auto zurückgelegt. Eine Änderung der Verkehrsmittelwahl wäre wünschenswert.
– Die mangelnde Anhaltedisziplin der AutofahrerInnen bei Schutzwegen wird beklagt. Aktionen, bei denen LenkerInnen, die vor dem Schutzweg anhalten, belohnt werden, könnten der Bewusstseinsbildung dienen und die Situation verbessern helfen.
– Die Anliegerstraßen ohne Gehsteige werden unterschiedlich bewertet. Das Fehlen von Gehsteigen sorgt für ländliches Flair und gegenseitige Rücksichtnahme. Einzelne Autos, die zu schnell unterwegs sind, gefährden allerdings FußgängerInnen und insbesondere die Kinder.

Schnittstelle Öffentlicher Verkehr:

– Die Anbindung des Ortszentrums an die Bushaltestelle in der Donauwörther Straße ist wenig attraktiv und könnte verbessert werden. Auch die Aufenthaltsqualität an der Bushaltestelle soll verbessert werden.
– Die Bus-Takte von der Aspettensiedlung in das Ortszentrum sollten verdichtet werden.
– Für Nicht-Ortskundige gibt es von der S-Bahnhaltestelle keine Wegweisung ins Ortszentrum. Der „Abschneider“ von der Haltestelle in die Wilhelm-Neuber-Gasse ist nicht befestigt und bei nasser Witterung dementsprechend schlecht benutzbar.

6.12.2010
Michael Szeiler, Oliver Wurz, Unterstützung
DI Dieter Schwab, Obmann
www.walk-space.at

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