Gratis-Sonderfahrten mit der Kaltenleutgebner Bahn

Mobilitätsfest mit Motto „Sei nicht fad – Fahr‘ Bus, Bahn oder Rad!“

(Presseaussendung der Marktgemeinde Perchtoldsdorf)

Perchtoldsdorf, 25.09.2017 (Marktgemeinde Perchtoldsdorf) Beim Perchtoldsdorfer Mobilitätsfest am 22. September stand einmal mehr die Kaltenleutgebner Bahn im Mittelpunkt. Mobilitätsgemeinderat Gf. GR Christian Apl und sein Team haben gemeinsam mit dem Mobilitätsmanagement des Industrieviertels im Rahmen von NÖ Regional ein breites Informations- und Mitmachangebot zum Thema umweltfreundlicher Mobilität auf dem Gelände des Bahnhofs in der Feldgasse versammelt.

Breites Angebot für Kinder und Erwachsene

Neben der ÖBB-Hüpfburg und einem Kinderparcours der AUVA gab es Gewinnspiele, Puppentheater, und Live-Musik von den „Rotgipflern“: „Die Kinder von heute sind die Verkehrsteilnehmer von morgen, denen eine hohe Verantwortung gegenüber umweltfreundlicher Mobilität zukommt“, machte Bürgermeister Martin Schuster in Vertretung von Verkehrslandesrat Karl Wilfing deutlich. Zum Testen standen E-Bikes, Segways und E-Autos zur Verfügung. Fahrradtaxis boten einen Gratis-Shuttleverkehr vom Marktplatz zum Festgelände beim Bahnhof, wo der Weinbauverein für Würstel und Getränke sorgte.

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Spitzenstimmung beim Mobilitätsfest: Organisator Christian Apl, NÖ Regional-Geschäftsführer Walter Kirchler, LAbg. Bgm. Martin Schuster, Mobilitätsmanagements-Regionalleiter Franz Gausterer, LAbg. Bgm. Hans Stefan Hintner, LAbg. Herbert Machaczek und Mobilitätsmanagements-Mitarbeiter Wolfgang Grill (v. r. n. l.) mit Verkehrsteilnehmern und Öffi-Nutzern von morgen. Bildcredit: Pressefoto Ing. Walter Paminger, Perchtoldsdorf

Moderne Triebwagen auf Kaltenleutgebner Bahn

Besonders beliebt waren die Gratis-Sonderfahrten, die der Verein „Freunde der Kaltenleutgebner Bahn“ auf der 5,7 Kilometer langen Strecke von Liesing bis zur Endstation in der Waldmühle organisiert hatte. Zum Einsatz kamen diesmal keine Nostalgiefahrzeuge, sondern ein moderner RegioSprinter von der WachauBahn.

Perchtoldsdorf im Verbund der „Europäischen Mobilitätswoche“

Die Europäische Mobilitätswoche 16.-22. September 2017 und der Europa weite Autofreie Tag am 22. September 2017 sind die weltweit größte Kampagne für sanfte, ökologische und bewußte Mobilität. Jährlich nehmen mehr als 2.000 Städte und Gemeinden in ganz Europa daran teil. Mit rund 400 mitmachenden Städten und Gemeinden gehört Österreich dabei zu den erfolgreichsten Ländern. Die Klimabündnisgemeinde Perchtoldsdorf ist seit Beginn Teil der Aktion. 

 

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Mobilitätsfest am 22. September 2017

Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf veranstaltet in Kooperation mit dem Mobilitätsmanagement Industrieviertel am Freitag, den 22. September 2017, dem europaweiten Autofreien Tag, am Gelände des Alten Perchtoldsdorfer Bahnhofs in der Feldgasse 2 ein großes Mobilitätsfest.

Der Verein Kaltenleutgebner Bahn organisiert dazu einen Sonderzug mit einem modernen RegioSprinter. Der Fahrplan:

Fahrplan

Ankündigung

Das Programm:

Programm

Der RegioSprinter auf der Wachauer Bahn:

RegioSprinter Ausschnitt

Erste Fahrt auf der Kaltenleutgebner Bahn am 3. September 2017

Nachdem 2014 der Eisenbahnbetrieb auf der Strecke Bahnhof Liesing – Waldmühle behördlich eingestellt wurde und damit auch die Konzession erlosch, fasste der Gemeinderat am 10.12.2014 einstimmig den Beschluss die Trasse vorerst zu pachten und Ende 2016 ins Eigentum der Perchtoldsdorfer Immobiliengesellschaft zu übernehmen. Schließlich wurde auch ein Verfahren zur Genehmigung als Anschlussbahn eingeleitet. Nachdem mittlerweile beides erfolgreich abgeschlossen werden konnte, kann erfreulicherweise am 3. September 2017 die erste Sonderfahrt unter der neuen Konstellation stattfinden.

Ein großer Dank gebührt hier dem Verein Kaltenleutgebner Bahn, der nicht nur in mühevoller Kleinarbeit unter Einsatz tausender ehrenamtlich geleisteter Arbeitsstunden die Trasse in Schuss hielt, sondern auch mit großer Beharrlichkeit die Genehmigungsverfahren vorantrieb.

Plakat

Mit eine Klick auf das Plakat kommen Sie zur Homepage des Vereins, wo Sie alle weiteren Informationen finden.

Stärkung der Mitte – Zwischenstand Mai 2017

Die Machbarkeitsstudie zur Neugestaltung des Marktplatzes kommt in die finale Phase. In den ersten Maitagen fanden dazu drei Workshops mit verschiedenen Gruppen unmittelbar Betroffener statt: den Geschäftsleuten am Marktplatz, den Geschäftsleuten in der Wienergasse, sowie den AnrainerInnen am Marktplatz. Dabei wurden verschiedene Varianten der Verkehrsorganisation und der Nutzungszonierung vorgestellt und besprochen. Die dazugehörige Präsentation kann hier eingesehen werden:

Machbarkeitsstudie Mai 2017 Titelblatt

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie dienen in Folge als Grundlage für die eigentliche Gestaltung. Zu diesem Zweck soll ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben und das Siegerprojekt im Herbst gekürt werden.

Sollten Sie noch Fragen bzw. Anregungen haben, nutzen Sie bitte gerne die Kommentarfunktion hier. Wir bemühen uns, umgehend zu antworten 🙂

Ja, die Neugestaltung des Marktplatzes und die Stärkung des Ortskerns ist ein großes Projekt. Freilich gibt es auch unterschiedliche, einander mitunter widersprechende Interessen. Aber ich denke durch eine achtsam geführte, einander wertschätzende Diskussion, werden wir zu einer Lösung finden, mit der alle gut leben können. Und die darüber hinaus einen kräftigen Impuls in Richtung „Wie wollen wir im 21. Jahrhundert eigentlich das Zusammenleben gestalten?“ liefert.

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Einladung durch Bgm. Schuster

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Quelle: Perchtoldsdorfer Rundschau 12.16-01.17, Seite 3

Marktplatz – Stärkung der Mitte – Präsentationsunterlage

Beim 15. Mobilitätsplenum am 29.11.2016 präsentierte Ing. Gerhard Nestler von der Firma FCP einen ersten Aufriss der Problemstellung. Hier kann die Unterlage heruntergeladen werden:

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Und Perchtoldsdorf TV hat einen knackig zusammenfassenden Beitrag dazu gestaltet:
https://www.youtube.com/watch?v=KBQPzqdAt1w

 

Marktplatz – Stärkung der Mitte

Am 29. November 2016 findet im Alten Burgsaal das 15. Mobiliätsplenum statt. Dieses ist diesmal ganz dem anstehenden Thema Neugestaltung Marktplatz gewidmet.

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Es sei Paul Katzberger zitiert:

Nach der Zerstörung der Burg Ottos I. von Perchtoldsdorf 1236 durch Herzog Friedrich II. gelang es seinem Sohn, Otto II. von Perchtoldsdorf, um die Mitte des 13. Jahrhunderts seine Hauptburg wieder aufzubauen und wesentlich zu vergrößern. Gleichzeitig errichtete er westlich von der Hauptburg im angrenzenden Burgwald die Burg „Kammerstein“ als Höhenburg.

In seiner Hauptburg verlegte er den nördlichen Eingang nach Osten, in dem er gegenüber der heutigen Wiener Gasse einen Torturm mit Zugbrücke errichtete. Um die gleiche Zeit, oder zumindest unmittelbar danach, vollzog sich unter Otto II. von Perchtoldsdorf die dritte Ortserweiterung nach Süden. Es entstand ein planmäßig angelegter Marktplatz (oberer Marktplatz) mit einer quadratisch angeordneten Stadtmauer, einer Stadtburg in der südöstlichen Ecke derselben und einem nördlichen wir südlichen Stadttor.

Mit der planmäßigen Anlage dieses befestigten Marktes nach dem Vorbild der fünf Jahrzehnte vorher von Herzog Leopold V. errichteten neuen Stadt auf dem Steinfeld (Wiener Neustadt 1192), hatte Otto II. eine Entwicklung eingeleitet, die vom Dorf zum Markt führte mit allen Voraussetzungen für den Status einer Stadt.“ – Katzberger, Siedlungsgeschichte, S. 87

Wie dieser Abstecher in die Entstehungsgeschichte des Marktplatzes zeigt, waren schon damals einige Aspekte wesentlich, die auch heute noch – natürlich in stark gewandelter Form – anzutreffen sind. Schon mit der Anlage hat Otto II. das Tor zur Weiterentwicklung des Ortes weit geöffnet. Und diese Funktion als Entwicklungsmotor des Ortes hat der Marktplatz bis heute beibehalten. Dort hat sich Platz und Ort immer wieder selbst erfunden und sich je nach Gegebenheit, Bedarf und Anlass neu gestaltet. Dabei vollzog sich die Entwicklung keinesfalls stetig, sondern meist in deutlichen Sprüngen, die sich oft über Jahrzehnte angebahnt haben.

Ein solcher Entwicklungssprung steht nun wieder an. Seit Jahrzehnten gärt die Diskussion was mit dem Marktplatz geschehen soll. Während die einen z.B. finden, dass das historische Ambiente nicht klar genug unterstrichen wird, finden die anderen, dass alles so bleiben soll, wie es ist. Es gilt nun die Diskussion in geordnete Bahnen zu lenken, um zu einem abschließenden Ergebnis zu gelangen.

Wie das geschehen soll, wird ein Gegenstand der Veranstaltung sein, die Präsentation der bisher gesammelten Ergebnisse der Interessens- und Bedarfserhebung ein anderer. Ein Teil der Bedarfserhebung wurde probehalber via Facebook unternommen. Weitere Wünsche oder Anregungen können hier als Kommentar hinterlassen bzw. am 29.11. persönlich vorgetragen werden. Vielen Dank für Ihren Beitrag!