Das Mobilitätsleitbild für Perchtoldsdorf

Hier wird der aktuelle Baufortschritt des zu erstellenden Mobilitätsleitbildes für Perchtoldsdorf dokumentiert.

Die Arbeitsgruppe hat beim 13. Mobilitätsplenum am 23.2. ihren Leitbildentwurf verabschieden. Am 1.3. wurde er im Mobilitäts- und  Nachhaltigkeitsausschuss behandelt und steht für die Gemeinderatssitzung am 28.3. auf der Tagesordnung.

Der Vorschlag der offenen Arbeitsgruppe zum Mobilitätsleitbild kann hier herunter geladen werden.

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*** ARCHIVBEREICH ***

Geplanter Inhalt:

  • Präambel/Zielbestimmung
  • Katalogisierung der Öffentlichen Räume
  • Maßnahmenkatalog

Sammlung von Vorschlägen für den Präambel-Text bzw. Zielbestimmungen:

Der Modalsplit, das ist die Verteilung der gewählten Verkehrsmittel, soll kontinuierlich hin zu den Nachhaltigeren verbessert werden.

Präambelvorschlag und Diskussion zum Thema “Gehen”

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Katalogisierung der Öffentlichen Räume

Hier ist einmal die Frage nach welchen Kriterien katalogisiert werden soll.

Z.B. nach Funktionen, also etwa Platz, Markt, Zubringerstraße, Wohngebiet, Öffentliche Einrichtungen, Durchzugsstraße, Wege, Erholungsraum, Gewerbegebiet usw. wobei sich daraus ergibt sich, was der jeweilige Öffentliche Raum können soll.

Z.B. nach Frequenz in Pkw, Lkw, Rad, Fuß

Die Katalogisierug kann in verschiedenen Auflösungen angelegt werden. Vom Viertel bis – wenn nötig – zu einzelne Straßenflächen.

Hier ist ein Vorschlag für eine grobe Einteilung des Perchtoldsdorfer Ortsgebiets nach der dort überwiegend vorherrschender Nutzung aus Mobilitätsperspektive:


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Maßnahmenkatalog

Hier sollen nach und nach alle empfohlenen Projekte unter Angabe ihrer Dringlichkeit gelistet werden.

7 Antworten

  1. Meiner Ansicht nach braucht unser Verkehrskonzept eine VISION!

    Diese Vision könnte Antworten auf folgende Fragen beinhalten:
    Wollen wir uns im öffentlichen Raum menschlich begegnen? Ein Miteinander erleben?
    Wollen wir auch draußen leben, draußen genussvoll lebendig sein – im ehemaligen Luftkurort Perchtoldsdorf aufmerksam am Verkehr teilnehmen und gleichzeitig die “Seele baumeln lassen” können? Einander begegnen? Freundlich? Manchmal zuvorkommend?

    Ich würde mich freuen, wenn manch eine/r von Ihnen meine Ansicht teilen und meine Vorschläge ergänzen würde.

  2. [...] Das Mobilitätsleitbild für Perchtoldsdorf [...]

  3. Im Leitbild sollten die Prioritäten festgelegt sein, nach denen konkret umgesetzt wird.

    Also zb mehr Sicherheit für Kinder (Spielstraßen?);
    geringere Lärmbelastung im Ort;
    weniger PKW-Verkehr;
    Wege pro Fahrradverkehr;
    möglichst kurze Wege der unvermeidbaren Verkehrsbelastung
    Anreize zu Fuß zu gehen;

    Ich würde mich freuen, wenn mein Vorschlag Ergänzung findet!

    • Ja lieber Gerhard, das finde ich wirklich gut.

      Mein Anliegen: Ausschließlich Marktplatz für Fußgeher frei machen. Einen Ort der Begegnung schaffen. Autoparkplätze verwenden, die außerhalb des Zentrums geschaffen wurden. Vorerst die Durchfahrt durch den Ort gewährleisten, doch in sehr gemäßigten Tempo. Ich denke mir, dass damit auch Autofahrer einverstanden sein können.

  4. von einem Anrainer aus der Eigenheimstraße per Email:

    “Wie die Mobilität der Zukunft die Lebensqualität der Bürger von Perchtoldsdorf unterstützen soll:

    1. Ausbau und Intensivierung des öffentlicher Verkehrs: z.B. Kleinbusse, Frequenzen, Kombinationen mit Individualverkehr, Tarife.

    2. Schnittstellen zu Nachbargemeinden und Wien: z.B. Öffi – Netz nach Wien, Konsum in den Gemeinden

    3. Parkplatzbewirtschaftung: z.B. Lebenszone Hauptplatz,

    4. Radnetz: z.B. Sicherheit, die 10 wichtigsten Destinationen, Übergänge in andere Gemeinden, Stellplätze.

    5. P-Dorftaxi: z.B. Bekanntmachung, Zielgruppen – Tarife, Kooperation mit anderen Taxis – Unternehmen z.B. Wien, Nachtfahrten für Jugendliche

    6. Bewusstsein Verkehr: z.B. Umwelt, Komfort, Gesundheit, Kosten, Alternativen, Zielgruppen, Wirtschaft

    7. Kommunikation, Marketing und Kundenzufriedenheit: z.B. ständige Passagier- und Bürgereinbindung, Feldforschung, aktive Imagekampagne bei z.B. jungen Bürgern, an Schulen

    8. Evaluierung: z.B. Kosten, Fahrtstrecken, Vorbilder

    Ich bin mir bewusst, dass das ein wenig nach WUNSCHKOZERT aussieht, aber in weiterer Folge sind die Stoßrichtungen ohnedies zu konkretisieren und zeitlich zu planen.”

  5. [...] Das Mobilitätsleitbild für Perchtoldsdorf [...]

  6. vision und leitbild sind eine gute sache – aber wer teilt diese vision? der prozess, der dazu führt, dass diese vision tatsächlich von allen beteiligten und stakeholdern angenommen wird muss professionell gestaltet werden. nur dann fühlen sich (und das ist tatsächlich in erster linie ein emotionales geschehen) alle einbezogen und mit ihren interessen berücksichtigt. das ist der eigentliche knackpunkt.

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