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Deutsche fahren im Alltag gerne Fahrrad
Ein Blick zum Nachbarn: 41 Prozent der Deutschen fahren mehrmals pro Woche Fahrrad, 15 Prozent sogar täglich. Dabei spielen Freizeitzwecke eine untergeordnete Rolle: Rund zwei Drittel nutzen das Fahrrad für Einkäufe oder Erledigungen, 38 Prozent für den Weg zur Arbeit oder Ausbildungsstätte. Dies zeigt die neue „Studie Fahrrad-Monitor Deutschland 2011“, die das Meinungsforschungsinstitut SINUS aus Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem ADFC erstellt hat.
Die größten Verlagerungspotenziale vom Auto zum Fahrrad bestehen in ländlichen Regionen und in Städten bis 20.000 Einwohner.
Bereiche, in denen die Politik aktiver werden sollte, sind aus Sicht der Befragten der Bau von Radwegen (65%), Kampagnen für ein besseres Miteinander (47%), Belag/Beleuchtung der Radwege (je 44%), sowie Verkehrserziehung an Schulen (39%). Auf Kommunalebene sprechen sich rund 84% der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren für eine stärkere Beschäftigung der Politik mit dem Thema Radverkehr aus.
SINUS hat sehr viele Aspekte rund ums Radfahren erhoben und ein valides und differenziertes Bild entwickelt. 2000 Personen wurden befragt, wobei die Studie auch angibt, wie sehr dieses Sample der Gesamtbevölkerung entspricht. Außerdem hat SINUS sehr plausible Milieuprofile entwickelt, woraus sich die Gesamtwirksamkeit einzelner Maßnahmen leichter ableiten lässt.
Interessant ist z.B., dass zwar 92% der Befragten von E-Fahrrädern gehört haben, von diesen aber nur 8% ein solches jemals ausprobiert haben. Gerade für Perchtoldsdorf deutet sich da ein sehr großes Potenzial an.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden.
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Einbahnen vom Tisch – es bleibt nur mehr ein Weg:
Volles Engagement in den Bereichen Gehen, Radfahren und Öffentlicher Verkehr!
Beim sehr gut besuchten 12. Mobilitätsplenum am Donnerstag, 24.11. im Kultur- und Bildungszentrum war ein erster Textentwurf zum Mobilitätsleitbild Thema, aber vor allem die Vorschläge zu alternativen Einbahnführungen, wie sie auch hier und hier am Blog schon kontroversiell diskutiert wurden.
Eine Schlüsselstelle für die Machbarkeit des Vorschlags war die Einmündung von der Strecker-Gasse her in den Kreisverkehr beim Freizeitzentrum. Rein technisch ließe sich das zwar darstellen, auch die Bezirkshauptmannschaft hat grundsätzlich Bereitschaft zur Genehmigung signalisiert, allerdings erreichte uns kurz vor dem Plenum seitens Land NÖ eine eindeutig abschlägige Stellungnahme. Damit ist die zur Diskussion gestandene Einbahnführung durch den Ortskern nicht realisierbar.
Zum Vorschlag, die Verkehrsströme durch die Regenhartgasse, die Mühlgasse und die Gauguschgasse mittels Einbahnen zu entflechten, wurden insgesamt drei Unterschriftenlisten aufgelegt, die sich gegen diese Lösung und für die Beibehaltung des Status quo aussprachen. Auch hier ist der Widerstand derart massiv, dass an eine weitere Verfolgung dieses Vorschlages nicht zu denken ist.
Trotzdem bleibt die Problemlage bestehen: die Verbindungen zwischen Donauwörther Straße bzw. Plättenstraße/Wiener Gasse und Zufahrt zur Autobahn über die Mühlgasse sind am Limit und da Perchtoldsdorf in einer Wachstumsregion liegt, wird der Verkehr auch tendenziell zunehmen, wenn es nicht gelingt, durch breites Engagement eine tatsächliche Reduktion herbeizuführen.
Beim Plenum wurden auch einige Entlastungsvarianten diskutiert. Einmal der Autobahnhalbanschluss von der Gattringerstraße her, der zwar für unser Problemgebiet eine Entlastung wäre, die Gesamtverkehrsbelastung aber nicht reduzieren würde, und zum anderen der Ausbau der Vierpatzstraße mit Anschluss an die Autobahn in der Eisenhüttelgasse bzw. Überbrückung der Südbahn, für den gleiches gilt, für unser Problemgebiet aber nur eine geringere Entlastung bedeutete. Dafür liegt die zweite Variante im Wirkungsbereich der Marktgemeinde Perchtoldsdorf, während die erste auf Brunner Gebiet liegt, von woher auch Signale vorliegen, dass diesem Projekt nicht näher getreten werden soll.
Beide Varianten verursachen zudem Kosten in Höhe mehrerer Millionen Euro und unter anderem die allseits sehr angespannte Budgetsituation weist auf eine Realisierung nicht vor 10 Jahren hin, sollte beizeiten positiv entschieden werden können.
Eine tatsäche Reduktion der Verkehrsbelastung würde hingegen eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Kaltenleutgebner Bahn bedeuten. Beim Plenum wurde auch der Vorschlag eingebracht, die Trasse für eine Busverbindung zu nutzen. Hier steht nun eine Machbarkeitsstudie an, wo die Varianten untersucht werden und klar herausgearbeitet wird, was das jeweils bedeutet und welche Lösung die nachhaltigere ist. Aber auch hier sprechen wir vermutlich von einigen Jahren bis zu einer effektiven Realisierung – natürlich vorbehaltlich dessen, dass eine positive Entscheidung zustande kommt.
Da die Situation aber jetzt schon sehr angespannt und keine weitere „große Lösung“ in Sicht ist, bleibt als einziger Ausweg nur mehr das volle Engagement in den Bereichen Gehen, Radfahen und Öffentlicher Verkehr. Durch eine Palette kleinere und mittelgroßer Maßnahmen sollen diese Bereiche attraktiver und in ihrer Bedeutung aufgewertet werden.
Eine tatsächliche Reduktion der Verkehrsbelastung lässt sich definitiv nur dadurch erreichen, dass so viele Wege wie möglich ohne Kfz absolviert werden. Es geht dabei gewiss nicht um einen totalen Autoverzicht. Selbstverständlich gibt es viele Situationen, wo man es einfach benötigt. Aber nach verschiedenen Studien sind etwa die Hälfte der Wege kürzer als 5 km und es gibt damit von daher schon ein großes Potenzial für Alternativen.
Definitiv gilt: Wer geht, fährt nicht mit dem Auto. Wer mit dem Rad fährt, fährt nicht mit dem Auto und wer Öffentliche Verkehrsmittel nutzt, fährt nicht mit dem Auto. Sie alle tragen damit zu einer faktischen Reduktion der Verkehrsbelastung bei und auch – in Perchtoldsdorf nicht ganz unwesentlich – zu einer Entspannung der Parkraumsituation. FußgängerInnen brauchen nunmal keinen Parkplatz. Auf einem Kfz-Stellplatz können bis zu 10 Fahrräder bequem abgestellt werden. Das allein sollten schon hinreichend wirksame Argumente sein, um FußgängerInnen und Radfahrenden die volle Wertschätzung entgegen zu bringen. Darüber hinaus halten sie unser aller Luft sauber, machen kaum Lärm, stellen ein vergleichsweise sehr geringes Gefahrenpotenzial für unsere Kinder dar und sind auch ansprechbar, sollte das einmal notwendig sein.
Als ein Bestandteil des Mobilitätsleitbilds wird auch ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, wo zusammengetragen wird, was alles in diese Richtung unternommen werden kann. Er ist hier einsehbar und wird laufend aktualisiert. Gemeindeseitig kann sicher einiges zur Reduktion der Verkehrsbelastung verwirklicht werden, das alleine wird aber noch nicht reichen. Wir alle sind aufgerufen, in unserem Mobilitätsverhalten die oben besprochene Problemstellung zu berücksichtigen, um die Lebensqualität in Perchtoldsdorf zu erhalten, wenn nicht sogar zu verbessern.
Meine Empfehlung dazu: Machen Sie sich eine Aufstellung, welche Wege Sie pro Woche mit dem Auto zurücklegen. Ermitteln Sie dann den einen Weg, der am leichtesten auch ohne Auto bewältigbar ist, und probieren Sie es einfach einmal eine Zeitlang aus. Wenn es funktioniert und sich gut anfühlt, nehmen Sie sich den nächst schwierigeren Weg vor. Über kurz oder lang sollten sich dann auch positive Nebenwirkungen einstellen: der tägliche kleine Spaziergang hat eine lebensverlängernde Wirkung und das Geldbörsel freut sich auch.
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Diskussion Einbahnsystem
Im Zuge der Erstellung des Mobilitätsleitbildes ist es auch unumgänglich, das Perchtoldsdorfer Einbahnsystem eine gründlichen Betrachtung zu unterziehen. Die zu prüfenden und berücksichtigenden Kriterien sind dabei:
- die Verkehrssicherheit
- die Verkehrsflüssigkeit
- die Reduktion der Verkehrsbelastung
- die Attraktivierung des nicht-motorisierten Verkehrs
Daraus und einer Reihe von Vorschlägen ergab sich folgender Vorschlag, wie künftig der Verkehr durch, aus, nach und innerhalb Perchtoldsdorfs geleitet werden könnte, der aktuell diskutiert wird.
Der Vorschlag hat in gewissen Punkten seinen Charme, auf der andere Seite gibt es sicher ein paar Knackpunkte, die noch besprochen und geklärt werden müssen. Rein technisch wäre diese Lösung mit relativ geringen Mitteln umsetzbar.
Aus welchen Überlegungen sich dieser Vorschlag entwickelt hat ist hier nachschlagbar.
Bitte posten Sie Ihre Anregungen, Bedenken, Wünsche hier als Kommentar, es soll schließlich nichts verloren gehen. Sie können uns auch gerne eine Email schreiben. Beim 12. Mobilitätsplenum am Donnerstag, den 24. November, sollen dann alle Pros und Kontras gegenübergestellt und erwogen werden, damit die Arbeitsgruppe eine fundierte Empfehlung an den Gemeinderat abgeben kann.
Vielen Dank! Auch an jene, die sich bisher schon so konstruktiv in die Diskussion eingebracht haben! Ich bin überzeugt, dass wir auf diesem Weg Perchtoldsdorf einen tüchtigen Schritt weiterbringen werden.
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Sonderzug zum Hiataeinzug
Am Sonntag, den 6. November 2011 findet der traditionelle Hiataeinzug, das größte Erntedankfest Österreichs, statt. Der Hiataeinzug verfügt über eine in das 15. Jahrhundert zurückreichende Tradition und wurde 2010 nach den Kriterien der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Vorbildlicherweise bietet der Verein Pro Kaltenleutgebnerbahn in Kooperation mit dem Perchtoldsdorfer Weinbauverein Sonderfahrten auf der Kaltenleutgebner Bahn an, um die Verkehrsbelastung in Grenzen zu halten. Der Zug fährt um 8:25 von Wien Meidling ab und pendelt am Nachmittag zwischen der Waldmühle bei Kaltenleutgeben und Liesing.
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FAHRPLAN |
Vormittag |
Mittag |
Nachmittag |
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Meidling (Bahnsteig 7) |
08:25 |
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Liesing (Bahnsteig 1) |
08:33-08:40 |
12:34 |
14:34 |
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Perchtoldsdorf (alter Bhf) |
08:50-08:55 |
12:49-12:54 |
14:49-14:54 |
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Rodaun (Schrankenhäuschen) |
09:00 |
12:58 |
14:58 |
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Waldmühle bei Kaltenleutgeben |
09:12 |
13:10 |
15:10 |
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Waldmühle bei Kaltenleutgeben |
09:22 |
13:18 |
15:18 |
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Rodaun (Schrankenhäuschen) |
09:34 |
13:30 |
15:30 |
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Perchtoldsdorf (alter Bhf) |
9:39-9:44 |
13:34-13:39 |
15:34-15:39 |
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Liesing (Bahnsteig 1) |
09:55 |
13:55 |
15:55-16:06 |
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Meidling |
16:15 |
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Der letzte große Baustein im Mobilitätsleitbild: die Verkehrsorganisation
Ein wesentliches Motiv um diesen Leitbildprozess anzugehen, waren nicht zuletzt eine Fülle von Klagen und Beschwerden über die stetig zunehmene Verkehrsbelastung. Und selbstverständlich muss bei der Erstellung eines ganzheitlichen und detaillierten Mobilitätsleitbildes für Perchtoldsdorf die Verkehrsorganisation, also wie der motorisierte Verkehr im, aus, in und durch den Ort geleitet wird, einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden.
Kurz und bündig stehen wir vor dem Problem, dass einige Straßenzüge im Perchtoldsdorfer Straßennetz ihre Kapazitätsgrenzen definitv erreicht haben und im Ortsgebiet keine weiteren Flächen zur Verfügung stehen, um die Problematik entscheidend zu entschärfen.
Es ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Vor allem auch in Hinblick darauf, dass sich das Problem so bald sicher nicht von selbst lösen wird. Ganz im Gegenteil:
- Perchtoldsdorf liegt in einer Wachstumsregion – dem Bezirk Mödling wird von der Statistik Austria bis 2050 ein Bevölkerungswachstum (und damit auch ein Verkehrswachstum) von 30% vorausgesagt.
- Der motorisierte Individualverkehr erzeugt eine Reihe sich selbst verstärkender Rückkopplungen:
- Je mehr Kraftfahrzeuge unterwegs sind, umso mehr Platz brauchen sie und umso unsicherer werden die Straßen für die anderen Verkehrsteilnehmenden, die dann auch eher das eigene Kraftfahrzeug benutzen.
- Die Raumplanung hat sich jahrzehntelang an einer zunehmenden Motorisierung orientiert, was dazu geführt hat, dass etliche Ziele nur mit dem Auto erreicht werden können, sich schließlich selbst Nahversorger an den hochfrequentierten Einfallsstraßen ansiedelten, womit die fußläufig erreichbare Nahversorgung in den Siedlungsgebieten ausdünnt und sich der Kreis der Kfz-Abhängigen abermals erweitert.
- Da dadurch immer mehr Menschen ein eigenes Kraftfahrzug besitzen und es auch natürlich auch benützen wollen, müssen auch die Öffentlichen Verkehrsmittel ihr Angebot aus Wirtschaftlichkeitsgründen zurückfahren, wodurch auch für jene, die es bis dahin noch ohne Auto geschafft haben, die Anschaffung eines eigenen Kfz unumgänglich wird.
All dies in Betracht ziehend muss man zu dem Schluss kommen, dass es so, wie es jetzt ist, nicht bleiben kann. Und dass sich die Situation nur verschlimmert, wenn nichts unternommen wird.
Freilich gibt es eine Fülle von Maßnahmen, die dazu beitragen, die Verkehrsbelastung zu reduzieren und der Mobilitätsarbeitskreis hat auch schon eine ganze Reihe konkret für Perchtoldsdorf erarbeitet und zusammen getragen. Aber einmal abgesehen von den damit verbundenen Kosten, brauchen sie erstens Zeit, um wirksam werden zu können und zweitens und am schwierigsten sie brauchen auch Platz.
Platz im Öffentlichen Raum, der heute meist allein dem motorisierten Individualverkehr zugewiesen ist, womit das Dilemma vollständig wird: um die Verkehrsbelastung mittelfristig effektiv zu reduzieren, müssen Maßnahmen gesetzt werden, die sie zuerst einmal erhöhen und die darüber hinaus geeignet sind Ungemach in vielerlei Gestalt zu erzeugen.
Es liegt nun ein Vorschlag (! – noch ist nichts beschlossen) für die Verkehrsorganiation in Perchtoldsdorf vor, der das oben Erwähnte berücksichtigt und den ich versucht habe in einer Powerpoint-Präsentation so darzustellen, dass nachvollziehbar wird, wie er zustande gekommen ist. Bitte behalten Sie bei der Betrachtung im Hinterkopf, dass wir im Prinzip die Wahl haben:
- entweder nichts zu tun und zuzusehen, wie die Straßen immer mehr verstopfen und die öffentlichen Räume weiter veröden, mit all den negativen Folgen, die das nach sich zieht, z.B. Geschäftesterben, zunehmende Kriminalität usw.
- oder uns möglichst alle gemeinsam lustvoll der Herausforderung stellen, eine menschenfreundliche Mobilitätskultur im Ort zu etablieren.
- Ein Drittes gibt es leider nicht.
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Das Mobilitätsleitbild kommt in die Endphase
Liebe Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Mobilitätsleitbilds für Perchtoldsdorf,
liebe Interessierte,
es tut mir Leid, dass ich mit der Berichterstattung etwas in Verzug gekommen bin, aber dafür ist an konkreter Arbeit einiges am Weitergehen. Konkret sind wir gerade dabei, all das Material, das im Zuge des Leitbildprozesses eingebracht wurde, zu ordnen, aufzubereiten und so zu verdichten, dass es in ein Leitbild passt, mit dem dann alle möglichst können.
Der Entwurf soll im Zuge einer Ausstellung, die voraussichtlich von 18. bis 22. Oktober stattfinden wird, präsentiert und ausgiebig diskutiert werden, selbstverständlich auch online – und das Ergebnis schließlich als Empfehlung der Arbeitsgruppe an den Gemeinderat übermittelt werden.
Falls noch wer einen Punkt hat, der im Leitbild enthalten sein sollte und der noch nicht diskutiert wurde, bitte um baldige Übermittlung, damit wir das gleich berücksichtigen können. Wie angekündigt soll das Leitbild folgende Punkte enthalten:
- Präambel/Zielbestimmung
- Katalogisierung der Öffentlichen Räume
- Maßnahmenkatalog mit Zeitplan
Ich hoffe bis in spätestens zwei Wochen einen alleresten Entwurf online stellen zu können. Für die Zwischenzeit darf ich folgende spannende Lektüre empfehlen. Es handelt sich um die noch ganz frische Entschließung des Europäischen Parlaments zum Thema europäische Straßenverkehrssicherheit 2011-2020, die auch im Leitbild berücksichtigt werden sollte.
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Gemeinsame Wien-Niederösterreich-Radtour am 17.09.2011
Im Rahmen des Stadt Umland Managements (SUM) wird eine länderübergreifende Radtour von Vösendorf über Liesing, Perchtoldsdorf nach Mödling organisiert. Ziel der Veranstaltung ist es, in ungezwungener Athmosphäre, aus einer „anderen Perspektive“, aktuelle Herausforderungen in der Stadtregion zu diskutieren und auch ein „kräftiges Zeichen“ für eine umweltfreundliche Mobilität (Mobilitätswoche/Autofreier Tag, NÖ. Radlrekordtag) zu setzen.
Gemeinsame Themen gibt es gerade in diesem Raum sehr viele, von gemeinsamer Verkehrspolitik, Schaffung und Aufwertung regionaler Grün- und Naherholungsräume bis zum Spezialthema „Wiener Tierschutzhaus“. Dazu wird es jeweils Kurzinformationen vor Ort geben. Regionalmanager Andreas Hacker ist überzeugt, dass mit Veranstaltungen wie diesen der länderübergreifende Wissens- und Erfahrungsaustausch maßgeblich gefördert werden kann. Wien und Niederösterreich sind völlig unterschiedlich strukturiert – umso wichtiger ist es, im direkten Kontakt handelnde Personen, diverse Standpunkte und Strategien kennen zu lernen. Bei einer ähnlichen Veranstaltung im Vorjahr im Raum Oberlaa hat man sehr positive Erfahrungen gesammelt.
Zahlreiche Gemeinde-, Bezirks- und RegionsvertreterInnen, u.a. die Wiener Vizebürgermeisterin Maga Maria Vassilakou, haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.
Folgender Zeitplan ist vorgesehen (abhängig von der Witterung):
9:00 Treffpunkt, Abfahrt Vösendorf: Ortsstraße / Grünzug oberhalb des S1 Tunnels, östlich Postamt
9:20 Vösendorf: Tierschutzheim
9:40 Wienerberger Teich: Zugang hinter OBI-, Adlermarkt (westlich B17)
10:10 Petersbach im Bereich Karlwirt
10:35 Liesing: Liesinger Platz
11:15 Perchtoldsdorf: Marktplatz
11:40 Brunn: Liechtensteinstraße / Wasserwerkstraße
12:00 Mödling: Hauptstraße: Abschluss im Rahmen der Veranstaltung zum Autofreien Tag.
Offizielles Ende der Radtour: 12:30 in Mödling.
Selbstverständlich ist es möglich, auch nur an einzelnen Abschnitten teilzunehmen.
Die Radtour findet im Rahmen des NÖ. Radlrekordtages und der Wiener Mobilitätswoche statt und wird unter anderem von den Gemeinden und der NÖ. Dorf- und Stadterneuerung unterstützt. Bei Schlechtwetter (Dauerregen) wird die Veranstaltung abgesagt.
Ab 15.9. können Details auch unter der Tel. Nr. 0650/546 26 43 erfragt werden.
Weitere Informationen:
DI. Andreas Hacker
Stadt Umland Management Wien/ Niederösterreich
0676/81220330, sum.sued at stadt-umland.at
www.stadt-umland.at
Seitens des Wiener Tierschutzvereines wird die Möglichkeit geboten, ab ca. 9:00 an einer Hausführung teilzunehmen. Um die Anzahl der TeilnehmerInnen abschätzen zu können, wird um Anmeldung unter platzer at wr-tierschutzverein.org ersucht.
Die Routenführung:
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Einladung zum 11. Mobilitätsplenum – Abschlussveranstaltung FußgängerInnen-Check
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Solarbus: Der erste Kontakt
Montag, den 27. Juni rollte der erste Solarbus „Made in Austria“ in Perchtoldsdorf ein. Er wurde von Perchtoldsdorferinnen, Perchtoldsdorfern und vielen Interessierten staunend begrüßt und fühlte sich in seinem neuen Wikungsbereich bald sichtlich wohl.
Das allererste Einrollen am Perchtoldsdorfer Marktplatz im Schatten des Wehrturms.
Das erste neugierige Beschnuppern.
Mag. Ernst Kieninger, Projektinitiator und -koordinator erläutert die Bedeutung der Elektromobilität besonders im Öffentlichen Verkehr, verortet den Solarbus mindestens europaweit ganz vorne in der aktuell notwendigen Entwicklung und erntete kräftigen Zwischenapplaus, als er die 90-prozentige Wertschöpfung in Österreich, das „Made in Austria“ besonders betonte.
GR DI Claus Herza, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Verena Sonnleitner, gf GR Alexander Nowotny, gf GR HR Anton Plessl, Landesrat Stephan Pernkopf, LAbg. Bürgermeister Martin Schuster, Mag. Ernst Kieninger, gf GR Christian Apl, gf GR Franz Nigl, Energiebeauftragter Wolfgang Hitzigrath und Wirschaftkammerobmann GR DI Franz Seywerth freuen sich, dass Perchtoldsdorf auch in punkto Mobilität seinem Ziel der Energieautarkie ein schönes Stück näher gekommen ist.
Und dann geht es endlich zur ersten Probefahrt.
Nach diesen ersten Schritten wird der Solarbus den Sommer über technisch feinjustiert und soll mit Anfang September seinen Regelbetrieb aufnehmen.
Weitere Infos unter Solarmobil Austria – Projekt Perchtoldsdorfer Solarbus
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